WASSER IST LEBEN

„Wenn es für mich ein Heilmittel gibt, so wird es das Wasser sein.“

„Wer immer die Wirkung des Wassers versteht und in seiner überaus mannigfaltigen Art anzuwenden weiß, besitzt ein Heilmittel, welches von keinem anderen Mittel übertroffen werden kann.“

Sebastian Kneipp

ES DREHT SICH ALLES UM WASSER. 

Unsere Erde, der blaue Planet.

Das Wasser auf der Erde befindet sich in einem geschlossenen System, das bedeutet, dass die Wassermenge immer gleich bleibt, der Aggregatzustand sich jedoch verändern kann. Über 70 Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Etwa 97 Prozent unserer Wasservorkommen sind Salzwasser in den Weltmeeren. Gerade einmal 2,5 Prozent sind Süßwasser. 

Davon sind wiederum zwei Drittel in den Hochgebirgen und an den Polen in Gletschern als Eis gespeichert. Ungefähr ein weiteres Drittel sind unterirdische Grundwasservorkommen. Nur ein verschwindend geringer Anteil des Süßwassers, nämlich 0,3 Prozent, befindet sich in Oberflächengewässern wie Flüssen, Seen und Bächen und ist damit leicht zugänglich. 

OHNE WASSER GIBT ES KEIN LEBEN. 

Ohne Wasser, da ist sich die Wissenschaft mittlerweile einig, hätte sich wahrscheinlich kein Leben auf unserem Planeten entwickelt. 

Die Erde ist in dieser Hinsicht einmalig in unserem Sonnensystem. Sie ist der einzige Planet, auf dem es Wasser in flüssiger Form gibt, und bisherigen Erkenntnissen zufolge ist sie auch der einzige Planet in unserem Sonnensystem, auf dem Lebewesen existieren. 

Wasser ist also ganz offensichtlich eine Grundvoraussetzung für die Entstehung der uns bisher bekannten Lebensformen. 

Interessant ist auch, dass der Körper eines erwachsenen Menschen einen Wasseranteil von bis zu 70 Prozent und mehr hat. Kinder und junge Menschen haben einen höheren Wasseranteil im Körper, wohingegen dieser mit zunehmendem Alter abnimmt. 

Ein Mensch kann ohne Trinkwasser nur etwa drei Tage überleben. 

SAUBERES TRINKWASSER WIRD IMMER KNAPPER.

Die Süßwasservorräte sind nicht gleichmäßig über den Erdball verteilt. Es gibt viele Regionen auf der Welt, wo ein trockenes Klima vorherrscht und es generell wenige Niederschläge gibt. Das ist zum Beispiel in vielen Ländern Afrikas der Fall. 

In manchen trockenen Gebieten hat die weltweite Klimaveränderung die Situation zusätzlich verschärft und zu jahrelangen Dürreperioden geführt, sodass dort schon heute kaum noch jemand leben kann. 

Eine wasserintensive landwirtschaftliche Produktion sowie ein generell falscher Umgang mit der Ressource Wasser verstärken vielerorts den Wassermangel weiter. 

Einer Prognose der Vereinten Nationen zufolge könnten 2050 weltweit bis zu 5,7 Milliarden Menschen von Wassermangel betroffen sein. Während in einigen Teilen auf unserem Planeten Wasser immer knapper wird, wächst die Weltbevölkerung explosionsartig weiter und benötigt immer mehr sauberes Trinkwasser. 

Wassergewinnung nach Wasserarten (in Deutschland) 

WASSER – UNSER KOSTBARSTES GUT

GEFÄHRDUNG FÜR UNSER SAUBERES TRINKWASSER

Beispiele ohne Anspruch auf Vollständigkeit

  1. Verschmutzung durch Luftfahrt und Straßenverkehr
    Kohlenwasserstoffe, NOx, COx, SOx, Schwermetalle, Feinstaub/Ruß, usw. gelangen in die Umwelt und in die Gewässer
  2. Nitrat- und Nitrit-Belastung
    Kunstdüngung, Güllebelastung durch Landwirtschaft und Viehzucht etc.
  3. Brunnen/Mineralquellen (Quellwasser)
    Belastungen durch natürlich vorkommende Mineralstoffe und Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber, Arsen, Uran etc., aber auch Verunreinigungen aus der Landwirtschaft und durch Abwässer usw.
  1. Städte und Ansiedlungen
    Luftverschmutzung, Müll (z. B. Plastik, Mikroplastik) und Kanalisation
  2. Kläranlagen
    Rückstände von Schwermetallen, Nitraten, Putzmitteln, Medikamenten (z.B. Antibiotika, Hormone, Kontrast-/Schmerzmittel), aber auch Mikroplastik usw., die nach der Ausleitung wieder in den Wasserkreislauf gelangen
  3. Unfälle mit Gefahrstoffen
    Belastung von Erdreich, Flora/Fauna und Gewässern durch auslaufendes Heizöl, Benzin, Lösungsmittel und andere giftige Chemikalien

Wir brauchen sauberes Trinkwasser, um wichtige Grundbedürfnisse zu decken, wie Essen, Trinken, Hygiene und Gesundheit. Wasser ist in unserem menschlichen Körper an nahezu allen Stoffwechselvorgängen beteiligt und daher lebenswichtig für uns. Trinkwasser ist aber nicht nur ein lebensnotwendiges Grundnahrungsmittel für unseren Körper, sondern auch unentbehrlich für die Land- und Viehwirtschaft, das heißt ohne das kostbare Nass könnten wir uns nicht ernähren. 

Darüber hinaus benötigen nahezu alle Industriezweige sauberes Süßwasser für ihre Produktion. Eine Zivilisation nach heutigen Maßstäben wäre also ohne sauberes Trinkwasser gar nicht vorstellbar. 

Und trotzdem gehen wir mit diesem kostbaren Gut so gedankenlos um. Wir verbrauchen viel zu große Mengen davon in der Landwirtschaft, der Industrie und den privaten Haushalten zum Putzen und Waschen sowie für unsere Körperpflege. 

Damit tragen wir zu einem erheblichen Teil selbst zur Wasser- und Umweltverschmutzung bei. Medikamente, Mikroplastik, Schwermetalle, Bakterien, Viren und chemische Stoffe aus Putzmitteln plus Kosmetika sowie Stoffe aus der Landwirtschaft und der Industrie, die nicht in den Kläranlagen aus dem Abwasser gefiltert werden, werden im Anschluss in natürliche Gewässer wie Flüsse und Seen ausgeleitet und gelangen so in unsere Umwelt und damit wieder in unseren Wasserkreislauf. 

Beispiele ohne Anspruch auf Vollständigkeit

  1. Industrieanlagen
    Ausleitung von schadstoffbelasteten Abwässern, giftigen Abgasen
  2. Kraftwerke, Kernkraftwerke
    Belastung durch Abgase, Kühlwasser und geringste Mengen Radioaktivität
  3. Pestizide, Insektizide, Fungizite
    Hier kommen vor allem in der Landwirtschaft unterschiedlichste Mittel zum Einsatz, die dann in die Gewässer gelangen
  4. Fracking
    Gefahr der Grundwasserverunreinigung durch Chemikalien
    Belastungen durch natürlich vorkommende Mineralstoffe und Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber, Arsen, Uran etc., aber auch Verunreinigungen aus der Landwirtschaft und durch Abwässer usw.
  1. Verklappung auf „hoher See“
    Verunreinigung von Meerwasser durch Altöle, Müll und radioaktive Abfälle
  2. Kunststoffmüll und Mikroplastik
    Kunststoff verunreinigt das Erdreich, die Gewässer und Meere; Mikroplastik ist in zahlreichen Kosmetika enthalten, entsteht aber auch bei der Verwitterung von Plastikmüll
  3. Biologische Verunreinigungen
    Viren, Bakterien und andere Mikroorganismen gelangen über verschiedene Wege in unser Grund- und Trinkwasser z. B. Fäkalien, Abwässer usw.; außerdem gibt es Verunreinigungen durch Wasserasseln und deren Kot

Manche dieser chemischen Substanzen sind für unseren menschlichen Organismus schon in relativ geringen Konzentrationen gesundheitsschädlich und nicht wenige dieser Substanzen stehen außerdem unter dem Verdacht, für den Menschen krebserregend zu sein.

Fakt ist: Diese Verunreinigungen haben nichts in unserem Trinkwasser zu suchen!

Es wird höchste Zeit, dass wir ein Bewusstsein für diese Problematik entwickeln. Wir müssen nachdenken und umdenken. 

In der Konsequenz heißt das, jeder Einzelne von uns muss an seinem Konsumverhalten arbeiten, denn dafür sind wir alle letzten Endes selbst verantwortlich. 

Umweltbewusstes, gesundheitsbewusstes und nachhaltiges Verhalten sowie Müllvermeidung können wir alle praktizieren – wir müssen es nur wollen. 

SELBST HERGESTELLTES TRINKWASSER.

Bei anderen Lebensmitteln machen es schon viele Konsumenten richtig, sie kaufen Bioware oder bauen selbst Obst und Gemüse an. Und wer schadstofffreies Wasser trinken möchte, kann es einfach selbst herstellen. Das hat gleichzeitig den positiven Nebeneffekt, dass wir zusätzlich etwas Gutes für unsere Umwelt tun, indem wir Energie einsparen helfen, Flaschenmüll und lange Transportwege helfen und obendrein selbst auch noch Kosten sparen.

WELCHE FILTERMÖGLICHKEITEN GIBT ES UND WELCHE VOR- UND NACHTEILE HABEN SIE?

Kannenfilter/Filtertürme

Dies sind auf Ionenaustauschern bzw. Aktivkohle basierende, sogenannte offene Filtersysteme, die ähnlich einem Getränkekrug mit Leitungswasser gefüllt werden und beim Ausgießen gefiltertes Wasser abgeben. Meist werden nur Kalk und Chlor herausgefiltert

Vorteile:

Ihre Stärke liegt in der Kaffee- und Teezubereitung

Nachteile:

Zum Produzieren größerer Trinkmengen sind sie nicht geeignet. Es besteht aber die Gefahr, dass bei Sättigung des Granulats die Schadstoffe durchbrechen und die Wasserqualität stark verschlechtern. 

Verbraucherzentralen bemängeln zudem die große Verkeimungsgefahr.

Destilliergeräte

Diese Methode basiert auf dem Prinzip der Wasserverdampfung mit anschließender Kondensation. Mittels einer Kochplatte wird Wasser in einem Tank erhitzt. Der entstehende Wasserdampf wird aufgefangen und abgekühlt. Zum Abschluss wird das destillierte Wasser durch einen Aktivkohlefilter geleitet.

Vorteile:

Bei diesem Prozess entsteht schadstofffreies Trinkwasser.

Nachteile:

Diese Methode kostet viel Energie und dauert lange Zeit. Die Wassermengen, die produziert werden können, sind gering. Der pH-Wert des Wassers kann im sauren Bereich liegen und es hat keine natürliche Struktur mehr.

Ionentauscher/ Enthärtungsanlagen

Ionenaustauscher ersetzen bestimmte Anionen bzw. Kationen im Wasser durch andere Ionen. Je nach Ionenaustauschertyp können zum Beispiel die Härtebildner Calcium und Magnesium gegen andere Ionen ausgetauscht werden.

Vorteile:

Dieses Prinzip eignet sich vor allem zum Enthärten von Wasser.

Nachteile:

Ungeladene organische oder anorganische Fremdstoffe, zum Beispiel Nitrat oder Schwermetalle, werden nicht zurückgehalten. Ionentauscher werden mit Salz regeneriert. Dadurch kann das Wasser korrosiv wirken. 

Mit einer Nachdosierung von Phosphat und Silikatverbindungen soll dem entgegengewirkt werden. Unter Umständen entspricht das Wasser dann nicht mehr der Trinkwasserverordnung. Die Anlagen verfügen über keine Keimsperren. Eine regelmäßige Wartung und Desinfektion ist daher ein Muss. Dies kann wiederum hohe Folgekosten verursachen. 

TRINKWASSERAUFBEREITUNG FÜR ZUHAUSE

Um die Qualität Ihres Trinkwassers zu verbessern, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Trinkwasseraufbereitung. Die einzelnen Methoden sind mehr oder weniger effektiv. Es ist ökologisch sinnvoll, nur das Leitungswasser aufzubereiten, das tatsächlich zum Trinken und Kochen verwendet wird. Zum Putzen, Waschen und Duschen kann weiterhin übliches Leitungswasser verwendet werden.

Ionisierer/ basisches Aktivwasser

Dieses Verfahren basiert auf dem Prinzip der Elektrolyse. Dabei werden die Ionen im Leitungswasser mittels Strom verschoben, um beispielsweise eine sehr hohe Mineralienkonzentration, einen sehr hohen pH-Wert, einen extrem niedrigen Redoxwert oder eine sehr hohe Wasserstoffkonzentration zu erreichen. 

In Japan und Korea wird ionisiertes Wasser – auch antioxidatives, basisches oder Aktivwasser genannt – teilweise zu Therapiezwecken benutzt.

Nachteile:

Als tägliches Trinkwasser ist es medizinisch umstritten. Hinzu kommt, dass es keine Langzeiterfahrung hinsichtlich der Verträglichkeit gibt. Mit den dabei verwendeten Aktivkohlefiltern können außerdem Schadstoffe, wie zum Beispiel Nitrat oder Schwermetalle, nicht zurückgehalten werden.

Aktivkohlefilter

Es gibt GAC (= Granular Activated Carbon) Filter mit Aktivkohlegranulat und hochwertigere Aktivkohleblockfilter (CTO =Chlorine, Taste, Odor).

Vorteile:

Sie dienen bei der Trinkwasseraufbereitung der adsorptiven Rückhaltung von Geruchs- und Geschmackstoffen, sowie organischer Substanzen, beispielsweise Fluor, Chlor, Brom, Iod und Pflanzenschutzmitteln.

Nachteile:

Vom Aktivkohletyp und den adsorbierenden Substanzen ist es abhängig, wie viel Gewicht an Schafstoffen der Filter aufnehmen kann, bevor es zu einem Durchbruch kommt. 

GAC-Filter können ausbluten und gelöste Partikel an das Trinkwasser abgeben. CTO-Filter verfügen über eine bessere Filterleistung. Nitrat, Kalk und Nanopartikel werden von keinem Aktivkohlefilter herausgefiltert. Schwermetalle wie Blei, Kupfer, Cadmium, Nickel, Quecksilber, Uran und andere werden nur teilweise entfernt. 

Wegen der fehlenden Keimsperren besteht außerdem das Risiko einer zunehmenden Keimbelastung.

Ultrafiltration

Für dieses anerkannte physikalische Verfahren werden Hohlfasern mit teildurchlässigen Strukturen hergestellt, sodass deren Wände als Membran wirken. Im Handel werden diese Membranen in Verbindung mit Sedimentfiltern und Aktivkohlefiltern als Ultraliftrationsanlagen für Privathaushalte angeboten.

Vorteile:

Die Ultrafiltration arbeitet mit einer teildurchlässigen Membrantechnik aus Hohlfasern und ist das sicherste Reinigungsverfahren für die Mikrobiologie. 

99,999 Prozent aller Viren und Bakterien sowie andere Mikroorganismen werden zurückgehalten.

Nachteile:

Fremdstoffe wie Nitrat, Kalk, Aluminium und Nanopartikel werden bei diesem Verfahren nicht herausgefiltert. Auch Schwermetalle werden nur reduziert, nicht aber vollständig entfernt.

Umkehrosmose

Sie ist die technische Umkehrung des in der Natur vorkommenden Osmose-Prinzips. Dabei wird das Leitungswasser durch eine halbdurchlässige, extrem feinmaschige Membran (RO-Membran) gepresst, wobei nur die Wassermoleküle diese passieren können. Sämtliche Schad- und Giftstoffe, aber auch Mikroorganismen wie Bakterien und Viren können aufgrund ihrer Größe die Membran nicht durchdringen.

Vorteile:

Eine Umkehrosmoseanlage, die ausgestattet ist mit leistungsfähiger Technik und entsprechend hochwertiger Filterkonfiguration, kombiniert mit der Ultrafiltration, übertrifft bei der Wasseraufbereitung alle anderen Filtermethoden und produziert reinstes Trinkwasser. Hochwertige Anlagen verfügen über einen Remineralisierungsfilter, der einen optimalen Mineralstoffgehalt herstellt und den ph-Wert reguliert. Außerdem verfügen sie über die entsprechenden Keimsperren. Am Ende dieses Prozesses steht ein ausgezeichnetes Trinkwasser.

Nachteile:

Für Privathaushalte werden im Handel oft schlechte Anlagen angeboten, die mit minderwertigen Filtern ausgestatten sind – oft auch mit einem zu hohen Abwasserverhältnis. Bei der Filtration mit schlechten Anlagen entsteht dann häufig Wasser von schlechter Qualität: ohne Mineralstoffe, mit einem sauren pH-Wert und darüber hinaus verkeimt.

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